Diakonie Roadshow an der Heumadenschule

Über eine besondere Art der Berufsorientierung durften sich die Achtklässler der Heumadenschule freuen, als die Diakonie Roadshow Station bei ihnen machte. Das Infomobil mit dem Motto „ran ans Leben“ kam auf den Pausenhof und die Mitarbeiter bauten dort ihren Informationsstand auf. Nun hatten die Klassenstufen 8 und 9 jeweils eine Schulstunde Zeit, sich über die Arbeit der Diakonie und berufliche Möglichkeiten zu informieren. In einem kurzen Film wurde erklärt, dass die Diakonie der soziale Dienst der evangelischen Kirche ist und sie ihren Auftrag als gelebte Nächstenliebe versteht. Sie setzt sich für Menschen ein, die auf Hilfe angewiesen oder benachteiligt sind. Was es bedeutet, auf Hilfe angewiesen zu sein, durften die Schülerinnen und Schüler selbst erfahren, als sie sich „blind“ auf dem Schulgelände bewegen sollten. Jeweils ein Schüler bekam eine Blindenbinde, einen Blindenstock und außerdem einen Klassenkameraden seines Vertrauens, der ihm Hilfestellung gab. Obwohl das Schulgelände bekannt ist, war es schwierig einen Weg blind abzulaufen und kostete den einen oder anderen Schüler auch ein wenig Überwindung. Vor allem erkannten die Schüler, wie wichtig es ist, eine Person als Hilfe zu haben, auf die man sich verlassen kann.

 

Anschließend berichtete eine Mitarbeiterin von ihrer Arbeit in einem Kindergarten, die sie im Rahmen eines freiwilligen sozialen Jahres macht. Auch eine junge Dame, die den Bundesfreiwilligendienst in einem Krankenhaus absolviert, erzählte von ihren Erfahrungen. Außerdem wurde das vielfältige Angebot an Ausbildungsberufen kurz vorgestellt, allen voran verschiedene soziale Berufe, aber auch Ausbildungen im Handwerk oder der Hauswirtschaft. Das Interesse der Schüler dabei war sehr groß, was man an den vielen gestellten Fragen erkennen konnte. Dabei waren die Diakoniemitarbeiter sehr erfreut über die Aufgeschlossenheit der Schüler und ihre tolle Mitarbeit. Im Anschluss blieb auch noch Zeit für Einzelgespräche, die von mehreren Schülern gerne in Anspruch genommen wurden. Auch Frau Petra Schanz, die an der Heumadenschule für Berufswegeplanung zuständig ist, freute sich über den gelungen Vormittag.